Ein Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden sollte im eigenen Garten wie auf dem Balkon oder dem Fensterbrett selbstverständlich sein. Trotzdem verwenden Hobbygärtner in ihren Gärten je Quadratmeter mehr Gift, als in der konventionellen Intensivlandwirtschaft eingesetzt wird. Selbst äußerst umstrittene glyphosathaltige Totalherbizide werden von Gartencentern und Baumärkten zum Teil gezielt beworben, obwohl sie große Schäden in der Natur anrichten, entscheidend zum Artensterben beitragen und oftmals auch für den Menschen nicht ungefährlich sind.

Der Verzicht auf Pestizide rund um Haus und Balkon ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Natur und der eigenen Gesundheit. Viele vermeintliche „Unkräuter“ sind zudem wichtige Futterpflanzen für heimische Insekten und Schmetterlinge oder leckere Begleiter in der Wildkräuterküche. Ohne Giftspritze hat die Vielfalt der Natur in unseren Gärten wieder eine Chance.

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Merkblatt „Garten ohne Gift“